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Süddeutschland noch mit Schauern – Dienstag setzt sich Hochdruck durch

Deutschland startet am Montag, 5. Oktober, zweigeteilt in die neue Woche. Während sich über weiten Landesteilen Hochdruck bemerkbar macht, beeinflusst ein kleinräumiges Höhentief Teile Süddeutschlands. Dadurch bleibt das Wetter besonders in Alpennähe zunächst wechselhafter.

Süden am Montag noch schaueranfällig

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes sind bis Montagmittag besonders in Alpennähe und westlich des Inns einzelne Gewitter möglich. Begleitend können Böen um 50 km/h und örtlich Starkregen bis etwa 20 Liter pro Quadratmeter in ein bis drei Stunden auftreten. Das ist ein lokales Risiko und keine flächendeckende Unwetterlage.

Weiter nördlich überwiegen trockene Phasen. Norddeutschland liegt am Rand einer Hochdruckzone von Frankreich bis zum Schwarzen Meer. Dort ist mit südwestlicher Strömung recht milde Luft vorhanden. Im äussersten Norden sind am Montagnachmittag lokal Böen um 55 km/h möglich.

Deutschland kompakt
  • Montag: im Süden bis Mittag lokale Schauer oder Gewitter; sonst unter Hochdruck oft trocken.
  • Starkregenrisiko Süd: lokal bis etwa 20 l/m² in 1 bis 3 Stunden möglich.
  • Dienstagmorgen: gebietsweise Nebel, besonders an Donau und Nebenflüssen; Sicht teils unter 150 m möglich.
  • Dienstag: nach Nebelauflösung vielerorts trocken und freundlicher; im Norden keine warnrelevanten Ereignisse erwartet.

Temperaturen: mild für Anfang Oktober

Der Montag bringt regional grosse Unterschiede. In vielen Niederungen werden am Nachmittag etwa 17 bis 22 Grad erreicht, am Oberrhein und in begünstigten Regionen kann es lokal etwas milder sein. Die Frühwerte liegen häufig zwischen 7 und 14 Grad. Unter länger klarem Himmel kann es in geschützten Tälern kühler werden.

Nacht zum Dienstag: Nebel wird das wichtigste Thema

Mit zunehmendem Hochdruckeinfluss beruhigt sich die Wetterlage. In der Nacht zum Dienstag bildet sich gebietsweise Nebel. Der DWD nennt besonders die Donau und ihre Nebenflüsse als Regionen mit erhöhter Wahrscheinlichkeit; lokal sind Sichtweiten unter 150 Metern möglich. Für den morgendlichen Berufsverkehr ist das wichtiger als Regen oder Wind.

Dienstag wird verbreitet ruhiger

Nach der Nebelauflösung setzt sich am Dienstag in weiten Teilen Deutschlands trockenes und freundliches Herbstwetter durch. Im Norden werden nach aktueller DWD-Prognose keine warnrelevanten Wetterereignisse erwartet. Im Süden klingt der Einfluss des Höhentiefs ab. Die Temperaturen bleiben mit häufig 17 bis 22 Grad mild, wobei es unter zähem Nebel länger kühl bleiben kann.

Für Outdoor-Aktivitäten ist der Dienstag insgesamt der verlässlichere Tag. Wer früh unterwegs ist, sollte allerdings wegen lokaler Nebelbänke mehr Zeit einplanen.