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Deutsche Fluss- und Hügellandschaft im warmen Frühherbstlicht als Symbolbild für das milde Wetter.
Wetter DeutschlandWetterToni Redaktion

Deutschland im Wetter-Sandwich: Küstenwolken im Norden, bis 29 Grad am Dienstag im Südwesten

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Der Montagnachmittag bringt ein deutliches Temperaturgefälle zwischen den Küsten und dem Südwesten. Der Deutsche Wetterdienst erwartet an Nord- und Ostsee vielfach nur 19 bis 22 Grad, im Binnenland meist 23 bis 28 Grad. Im Südwesten sind lokal sogar 30 Grad möglich. Gleichzeitig ist es im Norden häufiger bewölkt, während im Osten und Süden längere heitere oder sonnige Abschnitte auftreten.

Leichter Regen bleibt vor allem im Nordwesten und an Teilen der Nordseeküste möglich. Eine flächige Regenlage ist für den Rest des Landes bis zum Abend nicht zu erwarten.

Nacht auf Dienstag: von 6 bis 17 Grad

In der Nacht zeigt sich die grosse regionale Spannweite besonders deutlich. Der DWD prognostiziert an den Küsten und im Westen vielfach 12 bis 17 Grad. In Brandenburg, Sachsen und Bayern wird es deutlich frischer: Berlin liegt am Dienstagmorgen ungefähr bei 11 Grad, München-Flughafen bei rund 6 Grad; auch in Teilen Bayerns und Frankens sind einstellige Werte möglich.

Im Norden bleiben Wolkenfelder dichter, im Süden und Osten ist es häufiger klar oder nur leicht bewölkt. Lokal können sich in windgeschützten Tälern flache Nebelfelder bilden.

Dienstag: Westen und Südwesten besonders warm

Am Dienstag, 29. September, bleibt der Norden wolkiger, während sich von Brandenburg über Sachsen bis Bayern häufiger die Sonne zeigt. Die Höchstwerte reichen laut DWD von etwa 18 bis 23 Grad an Nord- und Ostsee bis 27 oder 28 Grad in vielen westlichen Regionen. Mannheim erreicht rund 29 Grad, Frankfurt, Köln, Düsseldorf und Trier liegen meist um 28 Grad. Berlin kommt auf etwa 25 Grad, München auf rund 23 Grad.

Norddeutschland: mehr Wolken, aber weiterhin mild

Zwischen Nordsee, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern dominiert häufiger die Bewölkung. Das dämpft die Temperaturen im Vergleich zum Süden, echte Herbstkälte ist aber nicht in Sicht. Die Nordseeinseln bleiben mit rund 19 Grad am kühlsten.

Süden und Osten: sonniger und grosser Tagesgang

In Bayern, Sachsen und Brandenburg ist der Unterschied zwischen Morgen und Nachmittag besonders auffällig. Nach teils einstelligen Frühwerten steigen die Temperaturen rasch auf über 20 Grad. Auf der Zugspitze werden am Dienstag etwa 10 Grad erwartet – ein Hinweis auf die weiterhin sehr milde Luftmasse auch in der Höhe.

Bis Dienstagabend besteht keine verbreitete Unwetterlage. In exponierten Mittelgebirgslagen kann der Wind zeitweise auffrischen, insgesamt bleibt das Wetter aber für Ende September aussergewöhnlich mild.