Von 17 bis 30 Grad: Deutschland erlebt am Sonntag deutliche Wettergegensätze
Deutschland startet mit grossen regionalen Temperaturunterschieden in den Sonntag. Im Norden und an den Küsten ist es vergleichsweise kühl, im Süden und Südwesten dagegen ungewöhnlich warm für Ende September. Der Deutsche Wetterdienst erwartet am Nachmittag an der Ostsee teilweise nur 17 bis 20 Grad, am Oberrhein dagegen lokal um 29 bis 30 Grad.
In der Nacht und am frühen Morgen liegen die Werte vielerorts im einstelligen Bereich, an den Küsten und auf den Inseln deutlich höher. In windgeschützten Senken kann es frisch sein. Nebel ist örtlich möglich, löst sich aber im Tagesverlauf meist auf.
Südwesten am wärmsten
Im Südwesten wird der Tag besonders mild: Karlsruhe, Mannheim und Lahr liegen nach den DWD-Tabellen bei etwa 29 bis 30 Grad, Stuttgart bei rund 28 Grad. Frankfurt und Saarbrücken erreichen ebenfalls etwa 28 Grad. In Bayern werden häufig 22 bis 25 Grad erwartet, in höheren Lagen entsprechend weniger.
🌤️ Deutschland kompakt
- Küste/Ostsee am Nachmittag teils nur 17 bis 20 °C.
- Norddeutsches Binnenland meist etwa 21 bis 24 °C.
- Mitte verbreitet 23 bis 28 °C.
- Oberrhein lokal 29 bis 30 °C.
- Niederschlag tagsüber meist kein grosses Thema; an der Nordsee lokal mehr Wind.
Norden: freundlich, aber deutlich kühler
An Nord- und Ostsee bleibt es mit rund 17 bis 22 Grad wesentlich kühler. Auf Sylt und einzelnen Küstenabschnitten kann der Wind etwas auffrischen. Im norddeutschen Binnenland sind meist 21 bis 24 Grad möglich. Regen spielt tagsüber nur eine untergeordnete Rolle.
Meist trocken – grosse Temperaturspanne beachten
Der Sonntag eignet sich vielerorts für Aktivitäten im Freien. Wer früh unterwegs ist, sollte allerdings die kühlen Morgenstunden nicht unterschätzen. Zwischen Morgen und Nachmittag können mehr als 15 Grad Unterschied liegen. In der warmen Südwesthälfte ist Sonnenschutz sinnvoll, auch wenn die September-Sonne bereits tiefer steht.
In der Nacht zum Montag bleibt es vielerorts trocken. Im Norden halten sich häufiger Wolken, während sich der Süden vielfach klar präsentiert.