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Deutschland heute: Regen im Norden, Sonne im Südwesten und stürmische Böen an der Küste

Deutschland liegt am Donnerstag, 24. September, in einer ausgeprägten Wetterteilung. Feuchtere Luft beeinflusst den Norden, Nordosten und Teile des Ostens. Weiter westlich und südwestlich setzt sich dagegen öfter trockenes und freundliches Wetter durch. Süddeutschland gerät zusätzlich in den Einfluss eines kleinräumigen Tiefs, das in Richtung Tschechien zieht.

Morgens 7 bis 14 Grad, im Süden örtlich kühler

Im Norden starten viele Regionen mit 10 bis 14 Grad in den Tag, an der Nordsee liegen die Frühwerte häufig bei 13 bis 14 Grad. Im Westen und Süden ist es teilweise deutlich frischer; lokal sind einstellige Werte möglich. In geschützten Lagen Süddeutschlands kann es am frühen Morgen besonders frisch sein.

Norden und Nordosten mit Regen

Von Schleswig-Holstein über Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern bis Brandenburg ziehen immer wieder Regengebiete oder Schauer durch. Für Cuxhaven, Hamburg, Schwerin, Rostock und Teile des norddeutschen Binnenlands weist der DWD leichten Regen aus. Richtung Nordseeküste kommt kräftiger Wind dazu.

Stürmische Böen an den Küsten

Auf den Inseln und direkt an Nord- und Ostsee sind zeitweise stürmische Böen möglich. Besonders exponiert sind unter anderem Sylt, Helgoland, Fehmarn und Norderney. Auch abseits der Küsten bleibt der Wind im Norden spürbar, schwächt sich landeinwärts aber ab.

Westen und Südwesten freundlicher

In Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Teilen Baden-Württembergs gibt es längere trockene und sonnige Abschnitte. Die Höchstwerte erreichen verbreitet 18 bis 22 Grad, am Oberrhein und im Westen lokal etwas mehr. Im Norden und Nordosten liegen die Maxima meist nur um 15 bis 17 Grad.

Süddeutschland: Wind in den Bergen, einzelne Gewitter

In den Hochlagen der Alpen sowie in Kammlagen des Bayerischen Waldes sind vorübergehend stürmische Böen um 70 km/h möglich. Auf den höchsten Alpengipfeln sind laut DWD auch Böen um 85 km/h nicht ausgeschlossen. Am Nachmittag können an den östlichen Alpen einzelne kurze Gewitter mit Windböen bis etwa 60 km/h auftreten.

Am Abend von Westen her freundlicher

Im Tagesverlauf ziehen die Regengebiete im Norden und Osten weiter, während von Westen her trockenere Luft nachrückt. Am Abend wird es in vielen Regionen ruhiger. In der Nacht zum Freitag kann sich vor allem in klaren und windschwachen Gebieten örtlich Nebel bilden.