Stand: Samstag, 19. September 2026, 11:16 Uhr. Das Wochenende bringt einen ausgeprägten Nord-Süd-Kontrast. Ein Sturmtief bei Island zieht Richtung Skandinavien und beeinflusst vor allem Norddeutschland, während Süddeutschland zunächst unter Hochdruckeinfluss liegt.
Samstag: Norddeutschland windig und zeitweise nass
An Nord- und Ostsee treten bereits heute Windböen um 60 km/h auf, exponiert sind einzelne stürmische Böen bis etwa 70 km/h möglich. Dazu fällt regional Regen. Die Höchstwerte liegen im Norden meist zwischen 18 und 21 Grad. In Berlin werden etwa 20 Grad erreicht.
Richtung Süden bleibt es freundlicher und trockener. Dort gelangt relativ warme Luft nach Deutschland. In einigen Tälern und Niederungen kann sich am Morgen und in der Nacht lokal Nebel halten oder neu bilden.
Nacht auf Sonntag
Im Norden bleibt es an den Küsten windig. Im Binnenland lässt der Wind zunächst teilweise nach. Die Temperaturen sinken verbreitet in den niedrigen zweistelligen Bereich; im Raum Berlin werden etwa 11 Grad erwartet. In höher gelegenen Mittelgebirgen wird es deutlich kühler.
Sonntag: Wind greift auf grosse Teile Deutschlands aus
Am Sonntag breitet sich der kräftige Wind deutlich weiter ins Landesinnere aus. Der Deutsche Wetterdienst erwartet verbreitet Windböen, exponiert und in Schauernähe auch stürmische Böen. An der See sind einzelne Sturmböen bis etwa 85 km/h möglich. Auf dem Brocken können vorübergehend schwere Sturmböen um 100 km/h auftreten, auf dem Fichtelberg etwa 70 bis 85 km/h.
Im Norden ziehen Schauer durch, örtlich sind auch einzelne Gewitter mit Sturmböen und kleinkörnigem Hagel nicht ausgeschlossen. Die Höchstwerte liegen dort häufig um 17 bis 20 Grad. Weiter südlich ist es milder und zeitweise freundlicher, bevor auch dort der Wind am Nachmittag in höheren Lagen zunimmt.
Süddeutschland und Alpenrand
In den Gipfellagen des Bayerischen Waldes und des östlichen Alpengebiets sind ab Sonntagnachmittag stürmische Böen um 70 km/h wahrscheinlich. In den Niederungen bleibt die Lage deutlich weniger markant als an der Küste und auf den exponierten Bergen.
Kurzfazit
Wer am Sonntag unterwegs ist, sollte vor allem in Norddeutschland, an den Küsten und in exponierten Mittelgebirgs- und Gipfellagen mit kräftigem Wind rechnen. Der Süden bleibt insgesamt ruhiger, doch auch dort nimmt der Wind in den Bergen später zu.
