Zum Inhalt springen
Realistisch aufgebaute redaktionelle Wetterillustration für Norddeutschland mit Regen, kräftigem Wind und Hamburger Hafen
Wetter DeutschlandWetterToni Redaktion

Wetter Deutschland heute: Im Norden Regen und kräftiger Wind – sonst oft ruhigere Abschnitte

Publiziert: Aktualisiert:

Nach dem Durchzug einer Kaltfront hat sich in Deutschland kühlere Meeresluft durchgesetzt. Während große Teile der Mitte und des Südens heute ruhigere und zeitweise freundlichere Phasen erleben, rückt der Norden wieder stärker in den Einflussbereich eines Tiefs südlich von Island. Dessen Fronten erreichen Norddeutschland im Tagesverlauf.

Norden und Nordwesten: viele Wolken und Regen

Der Deutsche Wetterdienst erwartet für zahlreiche Stationen an Nord- und Ostsee sowie im norddeutschen Binnenland am Donnerstag leichten Regen oder dichte Bewölkung. Für Helgoland, Sylt, Schleswig, Kiel, Fehmarn, Norderney, Cuxhaven, Hamburg, Rostock und Emden wird am späteren Donnerstag Regen ausgewiesen. Von der Küste bis nach Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern bleibt die Wolkendecke damit vielerorts kompakt.

An der Nordsee wird es windig

Ab dem Morgen treten an der Nordsee nach DWD-Angaben Windböen um 55 km/h aus Südwest auf. Auf den Inseln sind besonders am Nachmittag und frühen Abend einzelne stürmische Böen bis etwa 70 km/h wahrscheinlich. Wer an der Küste unterwegs ist, sollte exponierte Abschnitte, Fähren und windanfällige Fahrzeuge entsprechend im Blick behalten. In der Nacht zum Freitag lässt der Wind zeitweise etwas nach.

Mitte und Süden häufig mit trockeneren Phasen

Abseits des Nordens fällt der Donnerstag vielerorts ruhiger aus. Zwischen den Wolken sind Auflockerungen möglich, und längere trockene Abschnitte sind wahrscheinlicher als an den Küsten. Regional kann sich die Sonne zeigen. Die Temperaturspanne liegt in Deutschland grob im Bereich von 18 bis 23 Grad, mit niedrigeren Werten im windigen und regnerischen Norden.

Am Abend neue Fronten im Norden

Die Wetterberuhigung ist im Norden nicht von Dauer. Das Tief südlich von Island zieht ostwärts und führt weitere Fronten heran. Dadurch bleibt Norddeutschland auch zum Abend und in der Nacht zum Freitag anfälliger für Regen und auffrischenden Wind. Weiter südlich ist der Einfluss dieser Front zunächst schwächer.

Was heute praktisch wichtig ist

Für Fahrten im Norden sind nasse Straßen, einzelne kräftige Böen und eine zeitweise eingeschränkte Sicht die wichtigsten Wetterfaktoren. Im übrigen Deutschland ist das Wetter überwiegend weniger markant. Für längere Outdoor-Aktivitäten sind die Chancen auf trockene Abschnitte in der Mitte und im Süden günstiger als direkt an Nord- und Ostsee.

Kurz gesagt: Norddeutschland bekommt heute die wechselhaftere Seite mit Regen und Wind, an der Nordsee mit Böen um 55 km/h und auf den Inseln lokal bis rund 70 km/h. In der Mitte und im Süden bleibt es häufiger trocken und zeitweise freundlicher.