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Nordseeküste wird am Abend windiger: Atlantischer Tiefausläufer erreicht den Nordwesten

Der Samstag bleibt in grossen Teilen Deutschlands zunächst unspektakulär. An der Nordseeküste beginnt sich am späten Nachmittag und Abend jedoch der nächste Wetterwechsel bemerkbar zu machen: Mit einem atlantischen Tiefausläufer frischt der Südwestwind auf.

Der am Morgen angekündigte Wetterwechsel im Norden wird im Tagesverlauf konkreter. Nach vorübergehendem Zwischenhocheinfluss nähert sich von Nordwesten ein Tiefausläufer. Damit nehmen zunächst an der Küste und später auch weiter landeinwärts die Wolken zu.

Das spezifische Thema des Nachmittags ist der Wind an Nordsee und Inseln.

Böen um 55 km/h möglich

Der Deutsche Wetterdienst rechnet ab dem späten Samstagnachmittag und Abend an der Küste sowie auf den Inseln mit Windböen um 55 km/h aus Südwest. In exponierten Lagen sind einzelne stürmische Böen bis etwa 70 km/h nicht ausgeschlossen, ihre Wahrscheinlichkeit wird aber als gering eingeschätzt.

Das ist keine grossflächige Sturmlage. Für Küstenbereiche, Häfen, offene Deiche und exponierte Inselabschnitte ist der Wind dennoch das Wetterelement, das im weiteren Tagesverlauf am stärksten auffällt.

Der Tiefausläufer bringt auch Niederschläge

Mit dem System greifen von Nordwesten her zusätzlich Niederschläge über. In anderen Landesteilen verläuft der Samstag deutlich ruhiger. Vor allem Richtung Süden bleiben längere trockene Phasen möglich.

Der Wettercharakter teilt Deutschland damit zunehmend in zwei Bereiche: im Nordwesten mehr Atlantikeinfluss, weiter südlich noch deutlich ruhigere Bedingungen.

Stand: Samstag, 12. September 2026, 14:00 Uhr.