Hinter der Kaltfront setzt sich am Donnerstag, 10. September 2026, in Deutschland zunehmend Hochdruckeinfluss durch. Das Wetter beruhigt sich deutlich, die Temperaturen bleiben aber gedämpft. Meist werden nur 17 bis 23 Grad erreicht; an Nord- und Ostsee sind am Vormittag noch einzelne kräftige Böen möglich.
Die heisse Luft ist endgültig abgezogen
Der Luftmassenwechsel vom Mittwoch wirkt am Donnerstag in ganz Deutschland nach. Die Kaltfront hatte die zuvor sehr warme bis heisse Luft nach Südosten verdrängt. Dahinter ist maritime Polarluft eingeflossen, die nun zunehmend unter Hochdruckeinfluss gerät.
Das bedeutet: deutlich weniger Schauer und Gewitter, aber vorerst auch deutlich niedrigere Temperaturen als zu Wochenbeginn. Der Deutsche Wetterdienst erwartet am Donnerstag vielerorts Höchstwerte zwischen 17 und 23 Grad.
17 bis 20 Grad im Norden, bis 23 Grad im Westen und Südwesten
Besonders kühl bleibt es an den Küsten und im norddeutschen Binnenland. Für Fehmarn und Arkona werden etwa 17 Grad erwartet, Hamburg, Kiel und Schleswig erreichen rund 18 Grad. Berlin liegt um 19 Grad.
Etwas milder wird es im Westen und Südwesten. Köln/Bonn erreicht nach DWD-Prognose rund 21 Grad, Frankfurt etwa 22 Grad. In Trier, Karlsruhe und Mannheim sind 23 Grad möglich. Im Süden bleibt die Erwärmung regional gedämpft: Für München werden etwa 17 Grad, für Oberstdorf rund 15 Grad erwartet.
Letzte Windböen an Nord- und Ostsee
Ganz ruhig ist die Lage an den Küsten noch nicht. Rückseitig eines Ostseetiefs treten am Donnerstagmorgen an der Nordsee und wenig später auch an der Ostsee örtlich letzte Windböen um 55 bis 60 km/h auf. Im Vormittagsverlauf lässt der Wind nach. In Vorpommern sind am Mittag und Nachmittag noch einzelne stärkere Böen möglich.
Im grossen Rest des Landes steht dagegen die Wetterberuhigung im Vordergrund. Vor allem im Westen und Südwesten gibt es häufiger heitere Abschnitte. Im Norden, Osten und in Teilen Bayerns halten sich zeitweise mehr Wolken.
Am Freitag nähert sich im Norden wieder eine neue Störung
Die ruhige Phase hält nicht überall lange an. Von der Nordsee her kann in der Nacht zum Freitag und am Freitag selbst wieder mehr Bewölkung mit etwas Regen aufziehen. Der Süden bleibt zunächst stärker unter Hochdruckeinfluss.
Damit ist der Donnerstag vor allem ein Erholungstag nach dem kräftigen Wetterwechsel: kühl, regional wolkig, aber für die meisten Regionen deutlich trockener und ruhiger als am Mittwoch.
Stand: Donnerstag, 10. September 2026, 08:00 Uhr.
